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Zwerge in Bewegung

Zwerge in Bewegung


Dein Bewegungsweg im Zwergenhaus


Du kommst mit Mama im Zwergenhaus an und kletterst erst einmal 12 Stufen hoch.

Am Besten krabbelst du eigenständig, dadurch wird die Beweglichkeit der Hüfte trainiert, die Nackenmuskulatur wird gestärkt. In der mittleren Etage angekommen, werden Jacke und Schuhe ausgezogen. Versuch das möglichst selbst und hilf mit, du wirst dadurch flexibler und selbstständiger.

Auf Stoppersocken geht es dann wieder 12 Stufen hoch ins Zwergen-Spielparadies (Erwartungshaltung, Vorfreude, Glückshormone).

Die offene Wohnung bietet viel Platz, Beschäftigungs- und Bewegungsmöglichkeiten. Du kannst in der Kinderküche die herrlichsten Gerichte zaubern und z.B. mit schneiden von Gemüse aus Holz deine Feinmotorik schulen und Farben, Formen und Begriffe des täglichen Lebens erlernen.

Mit verschieden großen Gefäßen können Kastanien hin und her gefüllt werden und

der Pinzetten- und Zangengriff werden geübt.

Auf dem Spielteppich stehen Autos und Fahrzeuge in unterschiedlichen Größen für dich bereit. Du kannst sie auf langen Wegen durch die Wohnung schieben. Anhänger ankuppeln und z.B. Holzklötze, Kastanien … transportieren. Beim Krabbeln trainierst du durch die Über- Kreuz- Bewegungen beide Gehirnhälften. Außerdem stärkst du deine Arme, Handgelenke und den Nackenbereich.


Bausteine und Duplo Lego stehen am Boden, können zusammengebaut und gestapelt werden. Indem du kniest, sitzt oder hockst werden deine Oberschenkel gefordert und die Beinmuskulatur arbeitet stetig. Du stehst selbstständig auf und wirst in deiner Aufrichtung immer fester und sicherer.


Auf der Couch liegen Bilderbücher bereit. Du kletterst eigenständig hinauf, setzt oder legst dich hin. Eine Auszeit/ zur Ruhe zu kommen ist sehr wichtig.

Es gibt Bücher von vielen verschiedenen Tieren. Außerdem findest du Puppen und Stofftiere zum Kuscheln und Spielen.

Gemeinsam machen wir die Geräusche, Laute und Bewegungen der Tiere nach. Wie eine Kuh, Hund, Katze, Fuchs, Ziegen, Schafe … krabbeln wir durch die Wohnung. Wie Pferde galoppieren wir, als Hasen hoppeln wir umher, das Mäuschen flitzt, die Schlange ringelt sich auf dem Boden, der Bär geht behäbig umher , der Pinguin

watschelt übers Eis.


Durch die unterschiedlichen Gangarten wird der Bewegungsapparat ganzheitlich gefördert.



Kreis- und Bewegungslieder lassen uns Arme, Beine, Kopf, Hüfte schütteln, kreisen und bewegen. Wir fassen uns an den Händen, gehen im Kreis, tanzen miteinander. Dadurch gehen wir eine Verbindung ein, berühren uns, stampfen, springen und lachen zusammen.


Unterm Tisch, den Stühlen und in dem Einbauwandschrank kannst du dich prima verstecken.

Durch die Wohnung kannst du dich rollen und so deinen Körper in Rotation bringen.


Beim gemeinsamen Frühstück werden viele Sinne angesprochen. Du schmeckst dein leckeres Frühstück. Obst wird geschnitten, betrachtet, benannt. Der Apfel wird besungen („In meinem kleinen Apfel“) und kräftig gekaut, die Bananen schälst du selbst, bevor du sie isst. Wir atmen den Geruch von den leckeren Mandarinen, die Heidelbeeren werden mit dem Zangengriff gepackt. Wenn keine Allergie vorliegt probierst du viele interessante Dinge, z.B. Mango, Kaki, Granatapfel... Alle Sinne sind gefordert.

Nach dem gemeinsamen Frühstück werden Hände, Mund und Tisch mit einem Tuch gesäubert, das Tuch wird zusammengeknüddelt und weit in die Küche geworfen. Hand- und Fingermotorik werden gekräftigt und das werfen geübt. Mit der Zunge schlecken wir den Mund ab und üben die Zungenbeweglichkeit, das ist wichtig für die Lautbildung.

Fingerspiele werden mit sehr viel Spaß durchgespielt und gesungen – Hand- und Fingermotorik gefördert.


Wir gehen bei jedem Wetter nach draußen an die frische Luft.


An der Straße müssen wir gut aufpassen und sehr aufmerksam sein. Wir überqueren die Straße gemeinsam, wir fassen uns an (Verbindung) und halten uns fest (Muskeltonus). „Stopp! Nach links und rechts schauen! (Anweisung befolgen/Regeln beachten).“ Wenn alles frei ist gehen wir gemeinsam bis zur anderen Seite.

Dieser Ablauf ist sehr wichtig und trainiert den Umgang mit einer Gefahrsituation. Die tägliche Wiederholung bringt Sicherheit und ist wichtige Verkehrserziehung.


Dann starten wir zu unserem Spaziergang. Alle Kinder laufen und bewegen sich. Gemeinsam gehen wir auf Entdeckungsreise. Der Doppel-Kinderwagen ist mit dabei und steht zur Verfügung, wenn ein Kind eine Auszeit braucht.

Die Umfassendste Art der Bewegungsförderung ist draußen an der frischen Luft, in geeigneter, gefahrfreier Umgebung!!!!!! Der komplette Bewegungsapparat ist in Bewegung, der Gleichgewichtssinn ist am arbeiten, die Basissinne aktiviert!

Du bist ausgestattet mit witterungsentsprechender Kleidung und Schuhen. So bist du geschützt vor Kälte, Hitze und Nässe.

Wir gehen an der Kirche vorbei, laufen über die Wiese, den Weg, die Pflastersteine...

Die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit aktiviert unseren Gleichgewichtssinn. Du läufst den Berg hinauf und hinab, an Obstbäumen vorbei, die wir zu den Jahreszeiten entsprechend beobachten. Du versteckst dich zwischen den Zweigen oder in den Blätterhaufen, hinter der Mauer oder dem geparkten Anhänger .... Am Feuerwehrhaus klettern wir die schiefe Ebene hinauf und laufen, rennen oder rollen die steile Wiese wieder herunter. Du krabbelst die Freilufttreppe hinauf und läufst den Schotterweg entlang.

Alles was auf dem Weg liegt wird aufgesammelt – Steine, Blätter, Stöckchen, Blumen, Moos … Wir legen uns auf den Boden um kleine Tiere zu beobachten und ihre Bewegungen nachzuahmen. Über die Wiese rollen wir wie ein Baumstamm, liegen auf dem Rücken um in den Himmel und die Wolken zu sehen. Gegenseitig schieben und ziehen wir uns. Wir fassen uns an den Händen und gehen gemeinsam die Wege.

Wir klettern auf Bänke, Baumstämme, Paletten, Zäune …

Auf der Wiese, im Gehege, am Teich, auf dem Bauernhof beobachten wir die Tiere und machen ihre Bewegungen nach. Die Hunde vom Nachbarn und die Ziegen auf unserer Wiese holen sich ihre Streicheleinheiten ab und wir können das warme, weiche, struwelige Fell spüren.

Große Fahrzeuge fahren an uns vorbei. Traktoren mit verschiedenen Anhängern, Tankwagen, Autos, Lastwagen, Busse … . Wir benennen alle und finden heraus welche Farbe sie haben.

Auf Bänken, Paletten, Baumstämmen ,,, machen wir Pausen, trinken etwas oder gönnen uns einen kleinen Snack.

Der Spielplatz in der Dorfmitte bietet viele abwechslungsreiche Spielgeräte, z.B. Schaukeln, ein Klettergerüst, Wipp - Tiere usw., am tollsten ist die große Rutsche am Hügel, die schon den Allerkleinsten ungefährliches rutschen ermöglicht. Der große Sandkasten lädt ein zum Matschen, Füllen, Backen … in Förmchen und Behälter.

Zurück am Zwergenhaus kannst du mit zahlreichen Fahrzeugen (Bobbycars, Dreirädern, Laufrädern …) fahren, Puppenwagen usw. können geschoben werden, Anhänger angebracht und Dinge transportiert werden.

Nach einem aktionsreichen Morgen wartet ein gesundes Mittagessen auf dich.


Vorher werden die Hände gewaschen und mit einem Lied begleitet, wir beten gemeinsam und sagen „Danke“.


Dann startest du in die wohlverdiente Mittagspause und kuschelst dich in das für dich vorbereitete Bettchen. Diese Pause ist sehr wichtig, sie bietet Erholung und Regeneration.

Am Nachmittag bleibt noch viel Zeit für wunderbare Bewegungserfahrungen in der Wohnung oder draußen.

Nach einem tollen, abwechslungsreichen Tag wirst du von deinen Lieben abgeholt.


Tschüß, Andrea! Bis morgen! Ich freue mich schon auf viele neue Abenteuer!!!!!!“